Plakat The Wolf of Wall StreetThe Wolf of Wall Street - The Wolf of Wall Street | Produktion: USA 2013 | Dauer: 180 Minuten | Besucher: 7452
Starttermin: Starttermin, Deutschland: 16.01.2014 | Starttermin, International (Produktionsland): 17.12.2013 | Starttermin, USA: 17.12.2013
Genres: Drama, Biographie
Bewertungen: tuennes: 5.0











Autor: a.g.wells | 27.01.2014 - 17:21:16
Kritik


die Story:

Martin Scorsese, altes Regiereptil, liebt es, möglichst immer wieder mit den gleichen Schauspielern zu arbeiten. Beispiele! Mit Robert de Niro folgten nach seinem großen Erfolg „Taxi Driver“, (1976)weitere acht Filme.
Auch Leonardo de Caprio gehört in diese Kategorie. “Gangs of New York“ (2002) begründete ihre erste Zusammenarbeit. Mit Erfolg. Ihre neueste gemeinsame Arbeit kommt jetzt in die Kinos.
Es ist die wahre Geschichte des New Yorker Börsenmaklers Jordan Belfort (Leonardo DiCaprio). Er ist der Sohn zweier Eltern die beide als Buchhalter gearbeitet haben.
Sein Ziel, Broker an der Börse an der Wallstreet, dem Mekka allen Geldes. Doch seine Karriere beginnt nicht gerade verheißungsvoll. Mit der bestandenen Brokerprüfung, macht seine Firma pleite.
Doch das hält in nicht von seinem Traum des großen Geldes ab. Er gründet ein Garagen-Unternehmen für Kleinaktien die „Penny-Stocks“, mit denen auch weniger Bemittelte zum Einstieg ins Geschäft mit hoch riskanten Papieren verleitet werden
Er hat das größte jener „Pump & Dump“- Unternehmen gemacht in denen dauerquasselnde Börsenmakler die Aktien mit allen erdenklichen Tricks in vollkommen überhöhte Bewertungen hinauftreiben, um sie dann blitzschnell abzustoßen und ihre Kunden zu betrügen.
Aus der Anfangsmannschaft von fünf Mitarbeitern wird in wenigen Jahren ein Unternehmen mit mehr als 1000 Personen. Und ihre schnellen Anfangserfolge lässt die Gier nach immer mehr Geld ins Unermessliche wachsen.
Es gibt kein Halten mehr. Gesetze interessieren nicht, darum sollen sich andere kümmern. : Auf dem Weg nach oben findet er sich schnell in der korrupten Realität des Kapitals zurecht.
Als Broker jongliert Belfort bald mit Millionen, feiert Ende der 80er-Jahre exzessive Erfolge mit seiner Maklerfirma „Stratton Oakmont“ und lebt schon mit Anfang 20 ein Leben in überbordendem Luxus und Überfluss – was ihm den Titel „The Wolf of Wall Street“ einbringt.
Aber Erfolg erzeugt auch Neid. Bald ist ihm das FBi und des SEC (United States Securities and Exchange Commission, die als Börsenaufsichtsbehörde für die Kontrolle des Wertpapierhandels in den Vereinigten Staaten zuständig ist), dieses ‚Königreich des Exzesses’ zu untersuchen, um es am Ende zu zerschlagen.

Ein typischer Scorsese. Brillant erzählt und mit oscarreifen Leistungen seiner Hauptdarsteller. Allen voran Leonardo di Caprio, der allein für seine „Krabbelszene“ diesen Preis verdient hätte.
180 Minuten – ohne Langeweile. Zu empfehlen für alle die noch ihr Geld anlegen wollen. Nicht zu empfehlen für Leute, die ihr sauer verdientes Geld auf diese Art verloren haben.
Ab 16. Januar 2014 im KINO.

A.G.Wells
Autor: tuennes | 23.02.2014 - 16:56:03
Kurzkritik
Ich bin leider nicht A.G. Wells Meinung. Ich will nicht behaupten, dass es sich um einen schlechten Film handelt. Ein Scorsese bleibt immer noch ein Scorsese. - Leider hat mich aber die Handlung und vor allem die Charaktere nicht die Bohne interessiert. Die Story des skrupellosen Wall-Street-Händlers ist in einigen anderen Filmen schon auf ähnliche Art abgehandelt worden. Alter Käse! - Außerdem fehlten mir einfach die Identifikationsfiguren im Film. Mag sein, dass dies auch an meinen konventionellen Sehgewohnheiten liegt, aber ich brauche eine Figur, die ich sympathisch finde - oder in die ich mich zumindest hineindenken kann. Das fehlt hier vollkommen. DiCaprios Charakter finde ich einfach unsympathisch. Ich will eigentlich gar nichts über ihn und seine Kumpels wissen. Uninteressante, egoistische Menschen,; völlig gefühllos, bis auf den drogeninduzierten Wahnsinn. Und als so gefühllos hab ich letztlich auch den Film empfunden.
Für mich waren das einzig und allein 2 1/2 Stunden gepflegte Langeweile. Einer der schwächsten Scorsese-Filmen...



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