Kai: Steuerreform... erstellt am: 27.01.2002 - 18:21:08
tja Gregor; gestern hast du mich über die verherende Steuerreform zugetextet, jetzt darfst du deine Meinung noch anderen Leuten mitteilen.. ;-)
earny: Re: Steuerreform... erstellt am: 27.01.2002 - 19:33:02
Die hochgelobte Steuerreform, die die aktuelle Regierung im Jahr 2000 durchgeführt hat, zeigt so langsam ihre Folgen. Ich will jetzt nicht pro CDU sprechen, weil ich nicht weiß, was sie gemacht hätte, aber hätte die CDU diese Steuerreform durchgeführt, wäre die SPD die Partei gewesen, die als erste auf den Barrikaden gegangen wäre.
Die Fakten kann man unter http://www.welt.de/daten/2002/01/22/0122de309431.htx nachlesen.
Für die, die jetzt noch nicht nachgelesen haben, kann ich die Folgen der Steuerreform aufzeigen, z.B. muss das Land NRW seine Netto-Neuverschuldung um fast 5 Milliarden Euro erhöhen, nur um Unternehmen Steuern zurückzahlen zu können. Und wer darf diese Neuverschuldung bezahlen? Natürlich der kleine Steuerzahler (also du und ich), für den die Steuerlast Jahr für Jahr größer wird, ohne dass er mehr verdient.
Paxton: Re: Steuerreform... erstellt am: 27.01.2002 - 22:41:51
Nunja, ich habe weder rot noch grün gewählt. Nicht zu vergessen ist, daß es die Parteien der kleinen Leute sind - und das Beweisen sie auch. Das war vor deren Wahl absehbar und ich habe über die Steuerreformpläne (die ja damals in diese Punkten schon bekannt waren) und anderes mit verschiedenen gesprochen. Einige Meinungen fand ich sehr aufschlußreich. Ein Zitat: "Ich war schon immer SPD-Wähler und ich werde immer SPD wählen". Nun, wenn das nicht der Ausspruch eines politisch interessierten Menschen ist... Doch viele mit einer solchen Einstellung nennen sich politisch interessiert, doch jeder der politisches Interesse hat (oder auch Mitglied einer Partei ist) wird niemals bedingungslos dazu stehen. Man muß eine Politik tragen können.
Das traurige ist: Keine 5 % (meine persönliche Schätzung) nehmen sich die Zeit vor Wahlen Erkundigungen einzuholen. Die Wahlprogramme sind durchaus Aussagekräftig - und haben im übrigen gezeigt, das SPD und Grüne nicht so weit von der PDS weg sind wie sie gerne behaupten (zumindest nach den Wahlzielen). Eine Stunde pro große Partei würde schon ein gewissen fundiertes Wissen zeigen, das wären 5 vielleicht 6 Stunden. Zuviel alle 4 Jahre (Bundespolitisch)? Für die meisten ja.

Ok, mein Beitrag ist etwas allgemein gehalten, ich hoffe er wird dennoch toleriert (hinsichtlich Steuerreform).
Paxton: Vergrault? erstellt am: 29.01.2002 - 02:00:01
Ähm...
Aaallooooo??
Kein weiteres Interesse an Politik oder hab ich alle vergrault mit meinem Post :-(?
Kai: Re: Steuerreform... erstellt am: 29.01.2002 - 09:23:43
irgendwie scheinen cdu und spd, die beiden grossen Parteien (jeweils mit dem jeweiligen Koalitionspartner) doch austauschbar. Sie kritisieren jeweils die Politik der Gegenseite ohne, wenn selber an der Macht etwas bewegen zu können. Die Opposition wirft der Regierung jeweils Fehler vor, die sie selber davor gemacht haben und das mit beiden Parteien. Parteiprogramme spielen scheinbar keine Rolle mehr (vgl. Abschaltung Atomkraftwerke, Ausleindseinsatz der Bundewehr) und werden vor allen von denen mit Füssen getreten die eigentlich am meisten dagegen sprechen sollten.

Gesetze wie die diversen Sicherheitspakete nach dem 11. September oder die Entscheidung des Bundestags hinsichtlich M$ Produkte oder Open Source, die die Bürgerrechte stark einschränken bzw. die Zukunft stark negativ beinflussen können werden ohne öffentlich Diskussion verabschiedet - ist die Politik am Ende?
(auch die Fluglärmverhandlungen für den Deutsch-Schweitzer Staatsvertrag waren ja wohl eine Farce)

Aufregen bringt nichts, sondern selber in die Politik gehen und bessermachen?
Mach ich später sicherlich mal, aber erstmal fertigstudieren und Geld scheffeln. ;-)
Sandmann: Re: Steuerreform... erstellt am: 31.01.2002 - 01:37:38
Wenn Wahlen was bringen würden, hätte man sie schon längst abgeschafft.

Oder wie es Vizekanzler Joseph Fischer selber sagte:" Wenn sich diese Mehrheiten ( im Bundestag ) verändern sollten, mag es eine andere Koalition geben. Aber es wird keine andere Politik der Bundesrepublik Deutschland geben. Dafür steht zu viel auf dem Spiel. Das wissen alle Beteiligen."

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