Plakat Kick It Like BeckhamKick It Like Beckham | Originaltitel: Bend It Like Beckham | Produktion: Großbritannien, USA, Deutschland 2002 | Dauer: 112 Minuten | Besucher: 42177
Starttermin: Starttermin, Deutschland: 03.10.2002 | Starttermin, International (Produktionsland): 11.04.2002
Genres: Komödie, Sozialkritik
Bewertungen: Lizzie: 10.0 | Audrey: 8.5 | ti-do: 7.5 | RobGordon: 7.0 | Gawain: 7.0 | chifan: 6.5 | Kai: 6.5 | cooltommy: 6.5 | salvator: 6.0 | Kathybabe: 6.0 | earny: 6.0 | Mandarine: 5.0 | Sebi: 4.0 | Mori: 3.5 | Paxton: 3.0 | UHU: 2.5 | ZONNEY: 2.0

Bewertungsübersicht:
Gesamteindruck: 5.74 (17)

Cast: Crew:
Keira KnightleyJuliette 'Jules' Paxton
Parminder NagraJesminder 'Jess' Bhamra
Jonathan Rhys-MeyersJoe
Anupam KherMr. Bhamra
Archie PanjabiPinky Bhamra
Shaheen KhanMrs. Bhamra
Frank HarperAlan Paxton
Juliet StevensonPaula Paxton
Regisseur
Gurinder Chadha
Produzent
Gurinder Chadha
Filmmusik
Craig PruessScore
Bally SagooSongs
Drehbuch
Gurinder Chadha
Paul Mayeda Berges
Guljit Bindra

Autor: Kai | 03.09.2002 - 14:47:31
Kritik
gut war: schlecht war:
die talentierten beiden Hauptdarstellerinnen der Auschnitt von Jules Mutter
der schwule Freund


die Story:

Der Film beschreibt die Geschichte von Jess (Parminder K. Nagra). Jess ist fußballbegeistert und ihr Traum ist es später einmal in einer Profiliga zu spielen. Doch dem stehen vor allem ihre Eltern entgegen, die sind nämlich Inder und wenn Jess beim Fußballspielen von anderen Indern gesehn wird ist die anstehende Heirat von Jess's Schwester in Gefahr. Also wird ihr das Fußballspielen verboten.
Doch Jess hört nicht auf zu spielen, vielmehr trifft sie Jules (Keira Knightley) die sie einlädt in einem richtigen Verein zu spielen. Und so spielt sie heimlich bei den Hounslow Harriers mit. Daraus folgern natürlich einige Konflikte mit ihren Eltern und ihrer Schwester die ihre Heirat in Gefahr sieht...

die Kritik:

Kick it like David Beckham ist eine nette Komödie. Zwar strotzt die Story nicht unbedingt vor Energie, die Fußballaufnahmen wirken etwas kraft- und energielos und das Ende ist etwas langweilig und vorhersehbar. Hinzu kommt die äussert inszeniert wirkende Liebe zwischen Jess und ihrem Trainer Joe (Jonathan Rhys-Meyers) sowie das bemühte coming-out ihres Freundes Alan
Lichtblicke hingegen waren die nette Musik sowohl als großer Pluspunkt Jules (Keira Knightley) die fußballbegeisterte Freundin von
Jess die wirklich hübsch ist. (Was sie auch schon in Episode I als Ersatzkönigin für Natalie Portman unter Beweis stellen durfte).
Autor: UHU | 10.09.2002 - 10:32:03
Kurzkritik
Im Grund war der Film wohl besser als was meine Wertung von 2,5 Punkten vermuten lassen, denn eigentlich war er keine billige Teenagerkomödie und hat das Verhältnis von Indern/Einwanderern und Engländern kritisch beleuchtet. Das Leben der Inder in England/Europa, die soziale Kontrolle durch die große indische Gemeinde, eine farbenprächtige indische Hochzeit... wurden auch gezeigt.

Aber der Film hatte auch dummerweise viel von wirklich schlechten (amerikanischen) Sportkomödien. Hier ging nur nicht um irgendein College-Basketball/Football/Eishockey-Team sondern um eine englische Mädchen-Fußball-Mannschaft. Sehr schnell war klar, dass die 2 Hauptdarstellerinnen im Finale die 2 entscheidenden Tore schießen werden und dass beide von einem amerikanischen Scout einen Profivertrag angeboten bekommen. Natürlich bekam eine von ihren Eltern verboten Fußball zu spielen und konnte nur ganz spät im Finale eingewechselt werden und so noch das Spiel mit einem Traumpass drehen und dann noch das entscheidende Tor schießen! Zum Schluss lösten sich die Verbote/Vorbehalte der Eltern natürlich in Friede-Freude-Eierkuchen auf...
Zwischendrin entpuppte sich ein Freund als schwul, beide Mädchen verliebten sich in ihren Trainer, eine Hochzeit platzte fast, die Mutter hielt die 2 Freundinnen für lesbisch, und und und...
Das klingt eigentlich nach so einer schlechten Komödie, das 2,5 Punkte noch wirklich eine gute Bewertung sind! Die Chancen für einer kritische, gute Komödie waren da, aber nicht mit so einer Story!!! Der oft tiefscharze Humor hat mich für britische Komödien begeistert (z.B. Lock, Stock and Two Smoking Barrels), aber Kick It Like Beckham war nicht lustig, sondern es war oft nur traurig, dass den Drehbuchschreibern nichts besseres einfiel!! Mit so einer alten Story kann mich das neue britische Kino nicht überzeugen!!
Autor: anonymous | 03.06.2006 - 14:37:54
Inhaltsangabe
Autor: thorsten (thorsten@hotmail.de)

Der film"bend it like beckham" zeigt den Konflikt zweier Kulturen, die bei diesem Beispiel sehr stark aufeinander treffen.In dem Mittelpunkt steht die Freundschaft zwischen Jess und Jules die sich unglücklicherweise in den gleichen Mann verliebt haben, in ihren coach Joe.Doch der Fussballl bringt die zwei Mädchen wieder zusammen .



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tuennes: Ist "Kick it..." denn wirklich nur Komödie? erstellt am: 06.09.2002 - 15:25:08
Hallo Kai. Ich hab den Film noch nicht gesehen, wollte dies aber eigentlich. - Doch deine Kritik hat mich jetzt etwas verwirrt.
Nach den Trailern hab ich eigentlich gedacht, dass "Kick it..." nicht eine einfache Komödie, sondern eher ein Vertreter des neuen britischen Kinos ist. Somit also nicht reine Unterhaltung, sondern ein Vehikel, um sich auf unverkrampfte Art mit sozialen Zuständen und Konflikten im modernen England auseinander zu setzen. Wir ordnest du den Film denn im Vergleich mit Streifen wir "Mein wunderbarer Waschsalon", "Brassed of" oder "Ganz oder gar nicht" ein? Ist das was ganz anderes, oder gibt es da doch Gemeinsamkeiten, wie die Trailer vermuten lassen?
Kai: Richtig: "Kick it..." ist mehr als eine Komödie... erstellt am: 07.09.2002 - 10:15:13
naja ich muss dir zustimmen - mein Rating ist schon etwas schlecht. Ich finde jedoch zutreffend wenn man "Kick it like Beckham" als Komödie sieht (wie es ja die Werbung verspricht).
Betrachtet man den Film hingegen eher als Drama und Sozialkritik so ist vielleicht durchaus besser zu bewerten.
Wobei ich dazu sagen muß: Zwar übt er Kritik an der Haltung der Inder gegen ihren weiblichen Kindern gegenüber und er bringt einem auch das Leben der Inder in Großbrittanien ein bisschen näher (inkl. Kritik an dem Verhalten der Britten; Der Vater wurde früher verspottet da er einen Turban trug etc.) aber all diese Vorteile werden durch die Story die um den ganzen liegt wieder gemindert:
- beide Mädchen sind in ihren Trainer verliebt
- streiten sich deshalb
- versöhnen sich wunderbarerweise wieder.
- natürlich werden beide von einem amerikanischen Trainer gekastet
- der Trainer will die Liebe auch über die große Entfernung aufrechterhalten
- der Freund gibt sich plötzlich als Schwul zu erkenn
- natürlich sehen die beiden David Beckham noch am Flughafen

völlig abgesetzt von obiger Kritik muss ich noch sagen, daß ich die Fußballszenen eher lächerlich aussahen (was nicht unbedingt an der Spielweise sondern eher an der Bildregie lag) und nur verwirrend, nicht aber spannend waren. Hier hätte vielleicht das Betrachten eines durchschnittlichen Länderspiels mit einbeziehung von Kamera, Schnitt und "Dramaturgie" schon genügt.

Ob der Film jetzt dem neuen britschen Kino zuzuordnen ist weiß ich nicht (kenne die Filme die du aufzählst zwar habe sie aber noch nicht gesehen) der Regisseur & Produzent ist aber wie auch die meisten Crew Mitglieder Inder (weswegen vielleicht auch die Indischen Hochzeitsszenen ein kleines bißchen zu ausführlich gerieten)
Audrey: Re: Ist "Kick it..." denn wirklich nur Komödie? erstellt am: 05.11.2002 - 03:06:56
So, jetzt hab ich ihn mir doch noch angeschaut und habe mich amüsiert.
Was ihr da alles bemeckert, kam mir eher ironisch überzogen vor und daher ziemlich witzig, aber über Humor lässt sich nun wirklich nicht streiten, ist halt Geschmacksache.
Das Schöne an dem Film ist aber, dass es um mehr geht als zu amüsieren, aber das ist wohl hier schon rübergekommen.
Oft wird vereinfacht, aber die Motivation aller Personen ist zumeist nachvollziehbar erklärt, so dass niemand wirklich unsympathisch ist (nicht einmal die problematischen Mütter).
Über die Figur des Trainers hab ich auch nachgedacht, weil er gar zu perfekt und unrealistisch ist, bin aber zu dem Schluss gekommen, dass wir es hier mal zur Abwechslung mit einer Frauenfantasie zu tun haben, so einfühlsam, ach... Mich hat das durchaus auch amüsiert.
Übrigens konnte ich mit Fussball eh noch nie was anfangen, deshalb hat mir die Darstellung, die sich auf die Personen konzentriert statt das Spiel spannend rüberzubringen, auch zugesagt. :-)
Audrey: Noch was zum Trainer erstellt am: 05.11.2002 - 03:15:29
Du störtest dich an der Darstellung der Verliebtheit der beiden Hauptfiguren in den Trainer, Kai. Mag vielleicht daran liegen, dass du noch nie ein Mädchen in dem Alter gewesen bist. ;-) Ich fand das ziemlich realistisch. Hat mich überhaupt alles sehr an mein Footballtraining während meinem Studium erinnert und was da so lief mit den meist männlichen Trainern. Vielleicht hat es mich deshalb auch so amüsiert, weil ich so viel wiederentdeckt hab...
Auch dass sie sich letztlich recht schnell wieder versöhnten, scheint mir in dem Alter ziemlich üblich, soo ernst werden diese Verliebtheiten in der Regel dann doch nicht genommen und die Freundin ist letztendlich wichtiger.
Kai: Re: Ist "Kick it..." denn wirklich nur Komödie? erstellt am: 05.11.2002 - 09:26:03
naja wenn man ihn nicht als Komödie sondern mehr sieht hat der Film durchaus was...
Trotzdem hätte ich die Fußballaufnahmen visuell anderst gestaltet (mehr slow-motion & vielleicht nocht die eine oder andere bullet-time szene ;-))
Audrey: Sprache erstellt am: 05.11.2002 - 15:02:53
Da fällt mir ein, dass ihr ja auch wahrscheinlich die Synchronisation gesehen habt, da wirkt das sicher auch noch mal anders. Die Inder haben einfach so einen knuddeligen Akzent und der Trainer mit seinem leicht irischen und überhaupt die Engländer hör ich immer wieder gern...
Kai: Re: Ist "Kick it..." denn wirklich nur Komödie? erstellt am: 05.11.2002 - 17:04:52
richtig, es handelte sich um die synchronisierte Version...
cooltommy: Re: Ist "Kick it..." denn wirklich nur Komödie? erstellt am: 05.11.2002 - 17:17:42
Also als ich ein Mädchen in dem Alter war, da war ich immer in meinen Boxtrainer verliebt. Ach war der süß: mit der fetten Nase im Gesicht und den aufgeplatzten Lippen ...
Da wird einem ja richtig warm ums Herz !
Ich weiss wovon Audrey spricht - schniffff.

Ich kam leider nie in den Genuss, eine Trainerin zu haben. Naja ...
Audrey: Trainer erstellt am: 06.11.2002 - 00:51:29
*LOL* Da ist wohl einer neidisch... ;-)
cooltommy: Re: Ist "Kick it..." denn wirklich nur Komödie? erstellt am: 06.11.2002 - 08:58:11
könnte sein ...
Kai: Frauenfußball ist gar nicht schlecht... erstellt am: 11.06.2004 - 15:40:43
... wie ich kürzlich merken durfte. Gemeinsam mit zwei anderen kinokai.de Mitgliedern war ich beim Fußball Länderspiel der Frauen U17 Nationalmannschaften von Deutschland und Schweden. Das Spiel war recht gut, Pässe kamen durchweg an und auch ein bißchen Taktik war zu sehen. Das hat mich dann gleich mal noch dazu bewegt meine (doch recht heftige) Kritik an Kick It Like Beckham etwas zu verbessern, war der Film doch eigentlich gar nicht sooo schlecht...
Sebi: RE: Frauenfußball ist gar nicht schlecht... erstellt am: 15.06.2004 - 11:48:14
Was hat den echter Frauenfußball bitteschön mit diesem Film zu tun und wieso hat mir damals keiner Bescheid gegeben?
Kai: nun bei diesem Film wird auch fußball gespiel... erstellt am: 15.06.2004 - 12:08:11
nun bei diesem Film wird auch fußball gespielt ;-) Ich hatte doch ne E-Mail zwecks Termin für das Spiel geschrieben. Außerdem dachte ich du wärst wie ein ordentlicher Student in ner Vorlesung...
Audrey: Hui, gibt es nun hier doch noch einen Mann, d... erstellt am: 09.03.2005 - 03:22:57
Hui, gibt es nun hier doch noch einen Mann, der mit diesem "Frauenfilm" was anfangen konnte! ;-) Freut mich, daß du dich auch so amüsiert hast, willtippin! :-)


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